Update-Publikationen 2017

Fallberichte zur SenSura® Mio Original
einteilig Kolostomie-Versorgung

Die vorliegenden Fallbeschreibungen zeigen sehr deutlich, dass die Stomaversorgung und -betreuung eine individuelle Beratung und Versorgung der PatientInnen erfordert. StomaberaterInnen sind in ihrem Arbeitsalltag täglich mit unterschiedlichen Stomata und auch individuellen Herausforderungen konfrontiert. Primär sehen StomaberaterInnen die Betroffenen mit ihrer Erkrankung, dem sozialen Umfeld, dem Alltag und ihren jeweiligen Zielen, wobei alle diese Faktoren in jeder Phase der Schulung und Produktanpassung Berücksichtigung finden müssen...


Praktischer Einsatz von Tranexamsäure in der Prophylaxe und Behandlung von Blutungen und Hyperfibrinolyse

Exzessive Blutungen nach chirurgischen Eingriffen oder schweren Traumata sowie peripartale Blutungen zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen [Bouwmeester et al., 2008; Schöchl et al., 2009; Cotton et al., 2012]. Im Rahmen massiver Blutungen können – unabhängig vom Gewebstrauma – Schock und eine daraus resultierende Minderperfusion eine Koagulopathie auslösen, wobei als grundlegender Mechanismus die Hyperfibrinolyse (HF) angesehen wird [Brohi et al., 2007].

Im Folgenden werden auf Basis aktueller Studiendaten und Leitlinien-Empfehlungen das breite Einsatzgebiet sowie spezifische Dosierungsschemata der TXA praxisnah zusammengefasst.


Aktuelle Zöliakie-Diagnostik

Die Zöliakie (CD, coelic disease; Synonyma: glutensensitive Enteropathie, einheimische Sprue) ist eine immunvermittelte, durch Gluten und damit verwandte Prolamine in genetisch empfänglichen Individuen hervorgerufene systemische Erkrankung, die gleichzeitig durch die Präsenz einer variablen Kombination aus Gluten-abhängigen klinischen Manifestationen, Zöliakie-spezifischen Antikörpern, HLA-DQ2- oder -DQ8-Haplotypen sowie das Vorliegen einer Enteropathie charakterisiert ist [Husby et al., 2012]. Die zusammengefassten Empfehlungen der vorliegenden Publikation richten sich an alle an der Diagnostik und Therapie beteiligten Berufsgruppen, insbesondere Hausärzte, Allgemeinmediziner, Internisten, Gastroenterologen, Kinderärzte, Kindergastroenterologen, Pathologen, endoskopisch tätige Chirurgen und Ernährungsberater.

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