Update-Publikationen 2014

Experten Statement – Dymista®, die neue Therapieoption für die allergische Rhinitis

Immunglobulin-E (IgE)-vermittelte Allergien nehmen in der westlichen Welt kontinuierlich zu. Die allergische Rhinitis (AR) ist die häufigste Erscheinungsform einer Allergie überhaupt. In Österreich ist fast ein Viertel der Bevölkerung betroffen. Je nach Auslöser treten die Symptome intermittierend oder saisonal (z. B. bei Pollenallergie) oder persistierend und ganzjährig (z. B. bei Hausstaubmilbenallergie) auf. Die Lebensqualität der Allergiker ist stark vermindert. Sie schlafen schlecht, sind bei alltäglichen Aktivitäten der Freizeit behindert und ihre Leistungsfähigkeit in Arbeit bzw. Schule ist reduziert. Eine unzureichende Behandlung einer AR führt typischerweise zu einer progredienten Verschlechterung der Symptomatik. Studien belegen, dass bis zu einem Drittel aller Patienten mit der Zeit sogar allergisches Asthma entwickelt. Die ARIA-Konsensusgruppe (Allergic Rhinitis and its Impact on Asthma) der WHO warnt in ihrem Positionspapier 1 vor diesem Asthmarisiko und empfiehlt eine konsequente pharmakologische Therapie der AR. Voraussetzung für ein adäquates Therapiemanagement ist eine detaillierte Allergiediagnostik durch den Allergologen und genaue Aufklärung des Patienten über die Möglichkeiten der Behandlung. Die Verordnung von rasch wirksamen, effizienten Medikamenten verbessert die Compliance und die Therapieadhärenz der Patienten wesentlich ...


Experten Statement – Definition, Diagnose und Therapie chronischer Rückenschmerzen – Schnittstellenmanagement zwischen Allgemeinmedizin und Neurologie

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten von Patienten berichteten Beschwerden in der primärärztlichen Versorgung und sind neben Kopfschmerzen die häufigsten Schmerzsyndrome, die aufgrund medizinischer, sozialer und psychischer Faktoren zu einer Langzeitbehinderung führen. Neben dem individuellen Leid sind Rückenschmerzen durch Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung auch mit gravierenden Kosten für die Volkswirtschaft verbunden: In Österreich belaufen sich die jährlichen direkten und indirekten Kosten aufgrund von Rückenschmerzen auf rund sechs Milliarden Euro. Bei bis zu 50 % aller Rückenschmerzen findet sich eine neuropathische Schmerzkomponente („mixed pain“), die sich schleichend entwickelt und meist erst Tage oder Wochen nach einem Ereignis, wie z. B. einem Bandscheibenvorfall manifestiert. Diese komplexen Schmerzsyndrome bedürfen einer sorgfältigen Anamnese und differenzierten Diagnostik, da die identifizierte Ursache maßgeblich die Wahl der therapeutischen Option bestimmt. Um die therapeutischen Maßnahmen bei chronischen Rückenschmerzen in Österreich zu erfassen und zu evaluieren, wurde im September und Oktober 2012 eine österreichweite telefonische Umfrage bei niedergelassenen Ärzten durchgeführt. Die Stichprobe umfasste 111 Allgemeinmediziner und 40 Neurologen ...


Update Europe – Gesellschaft für ärztliche Fortbildung

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